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Diabetes Typ 2: Symptome & Ursachen

Mann hält sich bei Diabetes Typ 2 an den Kopf.

Diabetes Typ 2 – Was nun?

Typ-2-Diabetes ist eine weit verbreitete Erkrankung, die das Leben vieler Menschen betrifft. Es ist eine lebenslange Herausforderung, die jedoch mit dem richtigen Wissen und den entsprechenden Hilfsmitteln gut zu bewältigen ist. Diabetes mellitus Typ 2 betrifft vor allem Menschen jenseits des 40. Lebensjahres, kann aber durchaus in früheren Jahren auftauchen. Laut dem Robert-Koch-Institut wurde „bei insgesamt 7,2 % der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren jemals ein Diabetes diagnostiziert“.

Diagramm zur Darstellung der Altersgruppen von Diabetes Typ 2.
Ein Diagramm zeigt die verschiedenen Altersgruppen von Diabetes Typ 2.

Diabetes Typ 2 Bild 1: Verbreitung von diagnostiziertem Diabetes mellitus – Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen sowie nach Sozialstatus. Quelle: © Robert Koch-Institut 2016, Studie DEGS1, Erhebung 2008–2011.

Wie aus der Grafik zu entnehmen ist, steigt die Häufigkeit der Erkrankung zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr stark an. Auch der soziale Status hat laut RKI einen doch recht eindeutigen Einfluss auf die Inzidenzquote. Dass das Alter, in dem Diabetes entsteht, eine Rolle spielt, wurde mittlerweile anhand von Studien festgestellt. Je früher man betroffen sei, desto weniger Lebenszeit hätte man. Jedes Jahrzehnt frühere Diabetesdiagnose sei mit einer um etwa vier Jahre verkürzten Lebenserwartung verbunden.
Zusammengefasst wird also schnell deutlich, dass Diabetes ein sehr ernst zu nehmendes Thema ist. Die Vitadio-App soll vor allem als therapiebegleitende Hilfestellung für Betroffene dienen.

Was ist Typ-2-Diabetes – und wie macht es sich bemerkbar?

Diabetes Typ 2 entsteht, wenn der Körper Insulin nicht mehr effektiv nutzen kann, was zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Das nennt man dann auch eine Stoffwechselstörung.

Bei dauerhaft falscher Ernährung entsteht ein konstant erhöhter Insulinspiegel. Dies kann im Zusammenhang mit weiteren Risikofaktoren zu einer vermehrten Fettansammlung, besonders im Bauchraum und um die Organe, führen, was das Risiko für Diabetes Typ 2 erhöht.

Im Gegensatz zu Typ-1-Diabetes, bei dem der Körper kein Insulin produzieren kann, wird beim Diabetes Typ 2 Insulin zwar produziert, jedoch nicht mehr effektiv vom Körper genutzt. Dies führt zu einer Insulinresistenz, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und kann lange unbemerkt bleiben. Zu den Frühsymptomen gehören unter anderem verstärkter Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Sehstörungen und Gewichtszunahme.

Diabetes Typ 2 Symptome

Die Symptome von Typ-2-Diabetes können vielfältig sein. Neben den bereits genannten Anzeichen können eine langsame Wundheilung oder regelmäßige Infektionen auf Diabetes hinweisen. Außerdem eine trockene Haut, Juckreiz, Hungerattacken, Potenzstörungen / Libidoverlust, Muskelkrämpfe, Nervenerkrankungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Menstruationsstörungen, verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen und psychische Veränderungen wie Stimmungsschwankungen. Es ist wichtig, bei Verdacht einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen und den Blutzuckerspiegel überprüfen zu lassen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Entstehung von Typ-2-Diabetes kann auf eine Kombination von genetischen und umweltbedingten Faktoren zurückgeführt werden. Übergewicht und Fettleibigkeit spielen eine wesentliche Rolle, ebenso wie ein hauptsächlich sitzender Lebensstil. Andere Risikofaktoren umfassen eine familiäre Vorbelastung, hohes Alter und bestimmte ethnische Zugehörigkeiten.

Gesundheitliche Komplikationen

Ohne angemessene Behandlung und Management kann Typ-2-Diabetes zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschäden (Nephropathie), Schädigung der Nerven (Neuropathie), Augenprobleme (Retinopathie) und ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Hohe Blutzuckerwerte können die Blutgefäße schädigen und zu Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien) führen.

Nieren- und Nervenschäden bei Diabetes Typ 2

Die Nierenfilter können durch den hohen Blutzuckerspiegel beschädigt werden, was zu einer Nierenerkrankung führen kann. Typ-2-Diabetes kann auch die Nerven im Körper schädigen, was zu Schmerzen, Taubheitsgefühl und einer Reihe anderer Probleme führen kann.

Augenprobleme

Diabetische Retinopathie, eine Folge von Diabetes Typ 2, kann zur Blindheit führen. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind für Menschen mit Diabetes unerlässlich, um frühzeitig Anzeichen von Schäden zu erkennen.

Leben mit Diabetes Typ 2

Ein Leben mit Typ-2-Diabetes erfordert sorgfältige Überwachung und Management, um ein gesundes und erfülltes Leben zu führen. Die Anpassung des Lebensstils, einschließlich Ernährung und Bewegung, spielt eine entscheidende Rolle.

Ernährungsumstellung

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist, kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Versuchen Sie, verarbeitete Lebensmittel und solche mit hohem Zucker- und Fettgehalt weitestgehend zu vermeiden.

Körperliche Aktivität

Regelmäßige Bewegung hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken und das Gewicht zu kontrollieren. Selbst leichte Aktivitäten wie Spazierengehen können einen großen Unterschied machen.

Medikamentöse Behandlung

In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Dies kann von oralen Medikamenten bis hin zu Insulininjektionen reichen, abhängig von den individuellen Bedürfnissen.

Selbstüberwachung

Das regelmäßige Überwachen des Blutzuckerspiegels ist entscheidend, um sicherzustellen, dass er innerhalb des Zielbereichs bleibt. Dies hilft, mögliche Komplikationen zu vermeiden und Anpassungen in der Behandlung vorzunehmen.

Welche Lebenserwartung bei Diabetes Typ 2?

Die Lebenserwartung bei Typ-2-Diabetes ist ein häufig diskutiertes Thema. Obwohl Diabetes, wie bereits eingangs erwähnt, eine ernsthafte Erkrankung ist, können viele Patientinnen und Patienten mit einer angepassten Lebensweise und der richtigen Behandlung ein langes und gesundes Leben führen. Wesentlich ist eine kontinuierliche medizinische Betreuung sowie eine konsequente Lebensstiländerung, wie sie beispielsweise durch die Vitadio-App unterstützt werden kann.

Die App Vitadio stellt umfassende Inhalte bereit, um Menschen mit Diabetes Typ 2 in ihrem Alltag zu unterstützen. Zum Beispiel beinhaltet sie Lerninhalte und praktische Tipps. Außerdem motiviert Vitadio jeden Tag dazu, weiterzumachen und die eigenen Ziele zu erreichen. Dabei unterstützt auch eine Gemeinschaft, mit der man sich im Patientenforum gegenseitig austauschen und ermutigen kann.

Jeder Mensch, der mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde, sollte wissen, dass er nicht allein ist. Es gibt Ressourcen und Gemeinschaften, die Hilfe und Unterstützung bieten. Mit dem richtigen Management und einer positiven Einstellung ist es möglich, den Diabetes zu kontrollieren und ein erfülltes Leben zu führen.

Fazit

Typ-2-Diabetes ist eine ernsthafte, aber gut behandelbare Erkrankung. Durch Verständnis, frühe Erkennung und proaktives Management können Menschen mit Typ-2-Diabetes ein gesundes und aktives Leben führen. Es ist wichtig, sich regelmäßig ärztlich untersuchen zu lassen und eng mit Experten wie z.B. Diabetesberater:innen zusammenzuarbeiten, um den besten Behandlungsplan zu haben.

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